Mittwoch, 21. März 2018

[Rezension] Das stumme Mädchen



  • Originaltitel: Stranger Child
  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492310494
  • ISBN-13: 978-3492310499
  • Link zum Piper Verlag *KLICK* und amazon *klick*

Klappentext
 Das Leben von Emma Joseph könnte perfekt sein. Sie hat ein entzückendes Baby und einen liebevollen Ehemann – David. Doch David hat eine dunkle Vergangenheit: Bei einem mysteriösen Autounfall starb seine erste Frau und seine kleine Tochter verschwand spurlos. Als das Mädchen sechs Jahre später wie aus dem Nichts wieder auftaucht, wird Emma das Gefühl nicht los, dass von dem Mädchen eine stumme Bedrohung ausgeht. Handelt es sich tatsächlich um Davids Tochter? Und wenn ja, was hat sie zu verbergen? 
[Klappentext/Grafik: piper.de] 
 
Kritik
Ein junges Mädchen taucht plötzlich bei einer Familie auf und gibt sich als ihr verschwundenes Kind aus. Doch dieses Mädchen verbirgt unzählige Geheimnisse, die sich als Albtraum entpuppen. Solch eine Geschichte habe ich noch nie zuvor gelesen. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, was mich erwarten wird.

Wir lernen das Ehepaar Joseph kennen. Sie führen eine wundervolle Ehe, haben einen niedlichen Sohn und dazu ein traumhaft schönes Haus. Perfekter könnte es für die Beiden nicht laufen. Doch eines Tages taucht die nach einem schweren Unfall verschwundene Tochter, Natasha, von David auf. Nach mehreren vergeblichen Versuchen aus dem stummen Mädchen herauszubekommen wo sie die letzten 6 Jahren war, was passierte und wer sie entführt hat, wendet sich das Paar an die Polizei.

Auf der anderen Seite stößt Chief Inspector Tom Douglas auf die Leiche einer 12jährigen, die nicht im Vermisstenregister steht. Als Emma Joseph ihn um Hilfe bittet, sieht er nach und nach einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen. Gleichzeitig versucht Tom herauszufinden, in welchen gefährlichen Machenschaften sein älterer Bruder vor seinem Tod verwickelt war.

Das Buch packte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Durch die kurzen Kapitel und die Cliffhanger am Ende eines Kapitels konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Rachel Abbott erschuf nicht nur einen spannenden Thriller, sondern authentische und grandios beschriebene Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Dazu hat sie einen flüssigen Schreibstil, so dass man gar nicht merkt wie schnell man durch die Geschichte flog.

Als Leser stellt man sich so viele Fragen, die nach und nach beantwortet wurden. Personen, die man zu Anfang mochte, stellen sich bösartig heraus. Natürlich müssen die unzähligen Wendungen erwähnt werden, denn dank ihnen war man umso gespannter, was als Nächstes passierte. Als Leserin vorbereitete ich mich stets auf eine neue Bombe.

Fazit
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61g7tTALYlL._SY200_.jpgIch empfehle dieses Buch nicht nur Thriller-Lesern, sondern jedem der sonst ungern zu Thrillern greift. Die Geschichte lässt den Leser erst zum Ende hin langsam los. Da es eine Fortsetzung dazu gibt, freue ich mich schon riesig darauf, wie es weiter um unsere Protagonisten geht. 


Die Autorin

Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. Seit 2005 lebt die freiberufliche Webdesignerin und Autorin mit ihrem Ehemann und ihren zwei Hunden in den Marken in Italien und auf der französischen Kanalinsel Alderney.

 


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Vielen Dank an den Piper-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



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