Samstag, 30. Dezember 2017

[Rezension] Until Friday Night - Maggie und West




  • Originaltitel: Until Friday Night
  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. Juni 2016)
  • ISBN-10: 3492309194
  • ISBN-13: 978-3492309196
  • Link zum Piper Verlag *KLICK* und amazon *klick*
 Klappentext:
 Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen. 
[Grafik/Klappentext: piper.de]

Kritik:
Abbi Glines gehört zu den new-adult-Autorinnen, deren Bücher ich stets in einem Rutsch verschlinge. Die sind meist frisch und jederzeit lesbar. Mit jungen Charakteren und kleinen Geheimnissen entführt sie den Leser in einer kleine Welt voller Dramen und Sommerfeeling. Doch „Until Friday night“ ist viel emotionaler als ihre Bücher zuvor.

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51uaur73UxL._SX328_BO1,204,203,200_.jpgWir lernen den jungen West kennen, der auf andere wie ein Aufreißer wirkt, aber ein trauriges Geheimnis verbirgt. Bei allen beliebt und dennoch verletzlich. Als er merkt, dass er es niemandem anvertrauen kann und er sein Geheimnis endlich jemandem erzählen muss, weil es ihn innerlich auffrisst, geht er auf eine Party und trifft auf die Cousine seines besten Freundes, Brady. Von ihm weiß er, dass sie mit niemandem redet. Genau das braucht West: jemanden, dem er sein Geheimnis anvertrauen kann und der es niemandem erzählen wird. Und so geht er zu ihr und schüttet ihr gegenüber sein Herz aus. Dabei merkt er, wie unglaublich das ruhige Mädchen ist. Sie zeigt viel Verständnis und verurteilt ihn keineswegs. Auch wenn er sie nicht kennt, bekommt er sie nach dem Gespräch nicht aus dem Kopf.

Maggie ist nach einem schweren Schicksalsschlag zu ihrem Onkel gezogen. Als sie West gegenüber sitzt und seinen Worten folgt, merkt sie, wie viel sie gemeinsam haben. Er ist eine genauso verletzte Seele wie sie. Die Tatsache, dass er ihr sein Geheimnis anvertraut, verwundert sie. Maggie fühlt sich ihm nach und nach hingezogen.

Die Handlung verlief sehr ruhig und nicht nach dem gewohnten Muster der Autorin. Ich empfand es als passend zur Thematik. Die Geschichte wird abwechselnd aus Maggies und Wests Sicht erzählt. Auf diese Weise kann sich der Leser in ihre Situation versetzen und ihre Gefühle besser nachvollziehen. Leider habe ich einen Kritikpunkt, der wäre, dass sich die Geschichte zu sehr in die Länge zog, ohne das ab und zu etwas Neues geschah. Ich hätte mir mehr überraschende Momente gewünscht.

Abbi Glines
© Monica Tucker
Fazit:
Das Buch ist eine andere Art von Geschichten aus Abbi Glines Federn. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

 Die Autorin:
Abbi Glines, 1977 in Birmingham/Alabama geboren, schrieb zahlreiche Fantasy- und Jugendbücher, bevor ihr mit ihren »New Adult«-Romanen der internationale Durchbruch gelang. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mit ihrem Mann und vier Kindern in Fairhope/Alabama.




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Vielen Dank an den Piper-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars




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