Mittwoch, 29. Juni 2016

[Rezension] Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

  • Originaltitel: The accidental life of Jessie Jefferson 
  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (10. Juni 2016)
  • ISBN-10: 3959670230
  • ISBN-13: 978-3959670234
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Link zum Harper Collins -Verlag (*KLICK*) & amazon (*klick*)
Klappentext:
An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen?
[Text&Grafik: harpercollins.de] 



Kritik:
http://d28hgpri8am2if.cloudfront.net/book_images/onix/cvr9781471145827/the-accidental-life-of-jessie-jefferson-9781471145827_lg.jpgSonne, Strand und kühle Getränke. Was fehlt einem da noch? Ah, genau. Eine schöne Sommerlektüre wie „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“, in der wir die 15-jährige Jessie nach L.A. begleiten. Natürlich ist Jessie nicht aus Spaß dort, denn sie lernt ihren leiblichen Vater kennen. Und es ist der weltberühmte Rockstar Johnny Jefferson. Doch was alles im Land der unbegrenzten Möglichkeiten passiert, ist aufregend, romantisch und humorvoll.

Durch den lockeren Schreibstil hatte ich einen leichten Einstieg in die Geschichte. Durch die kurzen Kapitel fliegen die Seiten einfach dahin. Ebenso hat mir die Erzählperspektive gefallen. Denn die Handlung wird aus Jessies Sicht und in der Gegenwart erzählt. So ist man mit im Geschehen dabei.

Negativer Kritikpunkt ist Jessie selbst. Ich habe noch nie so eine schreckliche Hauptprotagonistin erlebt. Als ich auf den ersten 30 Seiten war, dachte ich mir, dass ich mich irgendwann mit ihr anfreunden werde, doch sie wurde mir immer unsympathischer. Selbst bei ihrem leiblichen Vater fing sie ständig an zu nörgeln, obwohl sie den Luxus hatte, von dem sie träumt. Für eine 15jährige benahm sie sich wie eine verwöhnte Göre und machte das Leben ihres Stiefvaters, Stuart, zur Hölle. Klar, ihre Mutter ist verstorben, aber ich hatte den Eindruck, dass Jessie Stuart die Schuld an dem Tod gibt. Außerdem beleidigt sie nicht nur ihn, sondern ihre Lebensverhältnisse. Da habe ich mich gefragt, ob man in England als Lehrer so wenig verdient, dass sie gleich in einem schäbigen Haus wohnen. Auf den Tod der Mutter wurde kurz eingegangen, aber mehr hat man nicht erfahren. Doch die Trauer und die Einsamkeit, die Jessie umhüllte, wurden von der Autorin sehr gut rüber gebracht.

Johnny mochte ich sehr gerne, denn er versuchte sowohl Jessie vor der Öffentlichkeit zu schützen als auch gab er ihr Freiraum wie es nur ging. Es war schön zu erfahren, wie er und Jessies Mutter sich kennengelernt haben. Von Johnnys Frau Meg erfahren wir, dass er viele Fehler gemacht hat und auf dem Weg der Besserung ist. Nicht nur ihr zu Liebe, sondern auch für seine beiden Söhne Phoenix und Barney.
In diesem Buch lernen wir viele Schattenseiten des Lebens als Promi kennen. Denn sie können keine ruhigen Familienausflüge oder jegliches machen, ohne von Papparazzi abgelichtet zu werden.

Das Cover ist ein Hingucker, denn mit den Palmen und dem Sonnenuntergang sorgt das Cover für Lust auf  Sonne, Strand und Spaß.

Fazit:
Paige ToonEine Contemporary-Geschichte, über ein junges Mädchen und die Liebe zu ihrem leiblichen Vater. Leider zerstörte der Charakter der Hauptprotagonistin die gesamte Handlung. Die lockerleichte Lektüre ist perfekt für den Sommer.

Die Autorin:
 Paige Toon wurde 1975 geboren. Als Tochter eines Rennfahrers wuchs sie in Australien, England und Amerika auf. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Redakteurin beim Magazin »Heat«. Paige Toon ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in London.




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Vielen Dank an den Harper Collins-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Montag, 27. Juni 2016

[Neuerscheinunge] Juli 2016

 Und dann kommt der Tod herbei
 11. Juli 2016
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Die Schwester
 11. Juli 2016
Link zum Goldmann Verlag: *KLICK*

http://www.dtv.de/_cover/640/zurueck_ins_leben_geliebt-9783423740210.jpg
22. Juli 2016
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 Joyride
11. Juli 2016
Link zum cbt-Verlag: *KLICK*


 1. Juli 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*


 1. Juli 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*


 1. Juli 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*




1. Juli 2016
Link zum Egmont LYX-Verlag: *KLICK*

https://www.luebbe.de/cache/media/images/detail_product/images/ausgabe/2/3/0/9/6/6/1/bb29730f95584284.jpeg
14. Juli 2016
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Manga


26. Juli 2016
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31 I Dream, Band 3
14. Juli 2016
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 Be my Slave, Band 3
14. Juli 2016
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 Mein göttlicher Verehrer, Band 2
14. Juli 2016
Link zum Tokyopop-Verlag:*KLICK*

 My Magic Fridays, Band 11
14. Juli 2016
Link zum Tokyopop-Verlag:*KLICK*

  Shinshi Doumei Cross – Allianz der Gentlemen, Sammelband 1
14. Juli 2016
Link zum Tokyopop-Verlag:*KLICK*

 Blue Dragon RalΩGrad, Sammelband 2
14. Juli 2016
Link zum Tokyopop-Verlag:*KLICK*



Samstag, 25. Juni 2016

[saturday sentence] #2

In dieser Woche mache ich bei Lesefee´s Saturday Sentence mit.

 


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"Aber du kommst mir bekannt vor."

aus Paige Toon "Das verrückte Leben der Jessie Jefferson"
 
Derzeit lese ich...


Donnerstag, 23. Juni 2016

[Rezension] Die Zeugin





  • Originaltitel:  The Witness
  • Taschenbuch: 505 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 4 (1. Mai 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442350123
  • ISBN-13: 978-3442350124
  • Link zum Blanvalet-Verlag (*KLICK*) & amazon (*klick*)

Klappentext:
Wie durch ein Wunder überleben die junge Anwältin Kendall Deaton und ihr Baby einen schweren Autounfall. Der Fahrer des Wagens hingegen kann sich an nichts mehr erinnern. Kendall gibt zu Protokoll, daß es ihr Ehemann sei. Doch warum will sie ihn dann so verzweifelt wieder loswerden?
[Klappentext: randomhouse/blanvalet.de]

Kritik:
Ich bin ein großer Fan von Thrillern, in denen die Frauen vor ihrem Mann fliehen müssen, weil sie die Wahrheit über ihn herausgefunden haben. Nach „Die betrogene Frau“ von Gwen Hunter hat man mir „Die Zeugin“ geraten und so musste ich es unbedingt lesen! Dies ist mein erster Sandra-Brown-Roman, darum war ich umso mehr gespannt.

Im Prolog erfahren wir gleich, dass eine Frau und ihr Kind schwer einen Autounfall überlebt haben. Aber das ist nicht das einzig geheimnisvolle, denn ein schwerverletzter Mann liegt in der Intensivstation und diesen gibt die junge Frau als ihren Ehemann an. So wurde ich schon dazu verleitet, einfach weiterzulesen.

Die Handlung ging in eine ganz andere Richtung als ich es mir vorgestellt hatte. Denn die junge Frau versucht vor diesem Mann zu fliehen, bevor er sein Gedächtnis wiedererlangt.
So bleiben sehr viele Fragen offen, die ich endlich beantwortet haben wollte. Nur sprach Kendall Deaton ständig in Rätsel, so dass nicht nur der Fremde Mann, den sie als John angab, langsam den Verstand verlor, sondern ich auch.

http://i.gr-assets.com/images/S/photo.goodreads.com/books/1347620000i/7697052._UY200_.jpgDie Handlung wird nicht aus Kendalls Perspektive erzählt, so erfährt man unter anderem auch, wie es zu dem Unfall kam. In der Vergangenheit lernt man Kendalls Ehemann, Matt Burnwood, und ihren Schwiegervater, Gibb Burnwood, kennen, die ein schockierendes Geheimnis hüten.
Die 37jährige Kendall ist eine Strafverteidigerin in der Kleinstadt Prosper, die weder von den Männern noch von den Frauen akzeptiert wird. Als Waise ist sie eine stolze Persönlichkeit, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Genau das kommt bei den Leuten nicht gut an. Doch als Kendall eines Abends etwas Grausames mitansehen muss, ergreift sie Flucht. Doch für diesen Verrat muss sie sterben.

John ist genauso ahnungslos wie der Leser auch. Er versucht herauszufinden, ob Kendall lügt und vor wem sie auf der Flucht ist. Durch seine Amnesie weiß er überhaupt nicht, wer er selbst ist. Doch nach und nach erlangte er sein Gedächtnis wieder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und viele Kapitel enden mit einem Cliffhanger. Aber auf einige Cliffhanger wird nicht weiter eingegangen, sondern wird im Laufe des neuen Kapitels erwähnt. Das Buch war ständig spannend, denn einem wurde immer mehr Informationen über den Grund ihrer Flucht und die Wahrheit über Johns Identität gegeben.

Fazit:
Dies ist mein erster und bestimmt nicht letzter Sandra-Brown-Thriller, denn das Buch packte mich von der ersten Seite an und ließ mich zum Ende hin los. Es war voller spannungsgeladener Wendungen und psychologisch raffiniert, so dass man ständig um Kendall mitfiebern musste. 

Die Autorin:
Sandra Brown Sandra Brown stammt aus Waco in Texas, USA. Bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte, hatte sie beruflich schon einiges hinter sich gebracht. So hatte sie schon im Fernsehen das Wetter präsentiert sowie als Model, Schauspielerin und Journalistin gearbeitet. Richtig ernst wurde es mit der Schriftstellerei nach ihrem ersten Bestseller „Trügerischer Spiegel“. In der Folge schuf sie sich gewissermaßen ihr eigenes Genre, indem sie in ihren Büchern auf besondere Weise Liebes- und brutale Kriminalgeschichten miteinander verbindet. So gewann sie nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland eine große Fangemeinde. Heute kann Sandra Brown kann ganz gut von ihren Büchern leben. Sie pendelt mit ihrer Familie zwischen den beiden Wohnsitzen in Texas bzw. South Carolina. 



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Freitag, 17. Juni 2016

Freitagsfrage by Lovely Girl


Welcher Protagonistin bzw. welchem Protagonisten ähnelst du von den Charakterzügen?

Ich habe lange überlegen müssen und dann viel mir gleich Violet aus "Für einander bestimmt -Violet & Luke" von Jessica Sorensen ein, denn sie wirkt auf andere sehr streng und unfreundlich, aber eigentlich ist sie ein lebensfroher und verletzlicher Mensch, der es halt nicht immer leicht hatte.
Aufgrund einiger ungewollter Ereignisse in meinem Leben habe ich eine Mauer aufgebaut, die mich vor Menschen schützen soll, die einfach nichts gutes für mich wollen. Daher wirke ich -wie Violet auch- auf dem ersten Blick desinteressiert und ruhig. So steche ich in großen Menschenmengen nicht hervor. Natürlich möchte ich keinen arroganten Eindruck auf meine Mitmenschen machen, denn das wäre das Letzte, was mich als Person ausmachen soll.



Donnerstag, 16. Juni 2016

[Neuzugänge] Juni #1

Ich möchte euch zukünftig meine Neuzugänge alle zwei Wochen zeigen, da sich manchmal bis zum Ende des sehr viele Bücher/Mangas anhäufen. Und wenn ich den Monat in zwei Teile, kann ich mehr zu jedem Buch erzählen :)



Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen?
[Klappentext: harpercollins.de]

Kellerspiele

Zwei erwachsene Brüder hausen zusammen mit ihrer bettlägerigen Mutter in einem völlig heruntergekommenen alten Bauernhaus mitten im Wald. Nachdem die Mutter gestorben ist und ihre Leiche in einem verschlossenen Zimmer den eigenen Katzen überlassen wurde, reift in dem älteren Bruder allmählich ein perfider Plan. Er baut im Keller eine Art Gefängniszelle. Nun braucht er nur noch ein hilfloses Opfer, um sich seinen langgehegten Wunsch von der eigenen, unterwürfigen Sexsklavin zu erfüllen. Gegen den Willen seines schockierten Bruders setzt er diesen Plan schließlich in die Tat um und entführt ein junges Mädchen. Der Keller wird ihre Hölle, wo sie von den beiden Brüdern auf unterschiedlichste Weise gefoltert wird. Der eine will ihr wehtun, was schlimm ist. Der andere will ihr helfen, was noch viel schlimmer ist! Ein hässliches Spiel um Schmerz, Liebe und Verrat beginnt. Ein Spiel, in dem es keine Gewinner gibt...
[Klappentext: amazon.de]

V·I·P

Landei Hikaru (15) ist absolut sicher, das Zeug zum Topmodel zu haben. Als sie zu einem Casting nach Tokyo eingeladen wird, begegnet sie dort dem männlichen Top-Model Kyo Manaka, der ihr zu verstehen gibt, dass sie vielleicht Potenzial, mit ihrem Erscheinungsbild aber absolut keine Chance hat. Kurz entschlossen gibt sie ihr ganzes Geld für absolut unmögliche Klamotten aus. Als sie sich beim Casting auch nicht angemessen verhält, wird sie rausgeschmissen. Ohne Modelvertrag noch Unterkunft sowie völlig abgebrannt und hungrig wird sie von Kyo aufgelesen, der ihr anbietet, sie als Model unter seine Fittiche zu nehmen ... [Klappentext: tokyopop.de]



Samstag, 11. Juni 2016

[saturday sentence] #1

Bin auf Lesefee ´s Buchspielchen gestoßen und möchte da gleich mitmachem, weil ich solche Ideen sehr interessant finde. Hier wird einem bewusst, was für ein toller Satz auf dieser Seite war.

 

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"Matt, wer ist die Frau?"

aus Sandra Brown "Die Zeugin"


http://pictures.abebooks.com/KROMBUSCH/1338619810.jpg



Bücher, die ich im Sommer lesen möchte



Ich hatte mir gedacht, dass ich euch einfach mal alle Bücher zeige, die für noch mehr Sommerfeeling sorgen und die ich im Sommer lesen möchte. Alles sind new- bzw young-adult-Bücher, die man relativ fix durch hat.

Passend zu dieser Jahreszeit sollte mich ein Buch an einen schönen Strand oder an einen warmen Ort mit glücklicher Atmosphäre entführen. Bei all den Büchern werden mich viele knisternde und harmonische Momente erwarten. 


Mit "Amy on the Summerroad" werde ich mich mit dem Protagonisten auf einen Roadtrip begeben, während ich bei "Verlieb dich nie in einen Vargas" und "Das verrückte Leben der Jessi Jefferson" jede Menge lachen werde :D

Wenn ich wieder Lust auf Leidenschaft und Gefühlschaos habe, ist "Little Lies" und "Mein Sommer nebenan" genau passend.

Also was gibt es besseres, als  mit einem kühlen Getränk auf der Liege zu entspannen und dabei eine schöne Sommerlektüre zu genießen *hach*



Donnerstag, 9. Juni 2016

[Rezension] Kellerspiele



  • FSK: 18
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (10. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1517235162
  • ISBN-13: 978-1517235161
  • Link zu amazon (*KLICK*)
 Klappentext:
  Zwei erwachsene Brüder hausen zusammen mit ihrer bettlägerigen Mutter in einem völlig heruntergekommenen alten Bauernhaus mitten im Wald. Nachdem die Mutter gestorben ist und ihre Leiche in einem verschlossenen Zimmer den eigenen Katzen überlassen wurde, reift in dem älteren Bruder allmählich ein perfider Plan. Er baut im Keller eine Art Gefängniszelle. Nun braucht er nur noch ein hilfloses Opfer, um sich seinen langgehegten Wunsch von der eigenen, unterwürfigen Sexsklavin zu erfüllen. Gegen den Willen seines schockierten Bruders setzt er diesen Plan schließlich in die Tat um und entführt ein junges Mädchen. Der Keller wird ihre Hölle, wo sie von den beiden Brüdern auf unterschiedlichste Weise gefoltert wird. Der eine will ihr wehtun, was schlimm ist. Der andere will ihr helfen, was noch viel schlimmer ist! Ein hässliches Spiel um Schmerz, Liebe und Verrat beginnt. Ein Spiel, in dem es keine Gewinner gibt...
[Klappentext/Grafik: amazon.de/Kellerspiele]


Kritik:

Bevor ich mit meiner Rezension starte, möchte ich noch einmal darauf hinweisen:

Dieses Buch enthält explizite Szenen physischer, psychischer und sexueller Gewalt, die für Personen unter 18 und sensible Menschen nicht geeignet sind! Alle anderen erwartet perfider, nervenaufreibender Thrill, der lange nachwirkt sowie ein schonungsloser Einblick in menschliche Abgründe, der schamloser und perverser nicht sein könnte. [Quelle: amazon.de/kellerspiele]



Nachdem „Fida“ von Stefanie Maucher 2013 mein Jahres-Highlight war, sehnte ich mich nach einem Buch, welches sich mit derselben Thematik beschäftigte. Als ich dann „Kellerspiele“ sah und die Autorin, Simone Trojahn, mir das Buch netterweise zum Rezensieren zur Verfügung stellte, musste ich es gleich lesen. Der Klappentext versprach einfach so viel.



Natürlich werde ich in der Rezension nicht auf jedes Detail eingehen, aber das muss vorab gesagt werden. Ebenso fällt es mir sehr schwer, den Inhalt vom Buch zu kritisieren, da die Handlung bzw. die Taten nun einmal in der Realität passieren. So hat die Autorin nun einmal alles detailliert beschrieben. Ob sich der ein oder andere ekelt, ist dahin gestellt.



Die Handlung fängt zwar ruhig an, aber der Leser bekommt gleichen einen Einblick in das deprimierende Leben des 29jährigen Karl und seinem älteren Bruder Toni. Beide sind von Grund auf verschieden: Während Toni ein Sadist ist, lebt Karl zurückgezogen und lässt alles über sich ergehen. Karl hat keine Ahnung von der Welt außerhalb des Hauses. Ohne je richtig gearbeitet zu haben, bezieht er Arbeitslosengeld und kümmert sich nebenbei um seine pflegebedürftige Mutter. Er machte den Eindruck einer misshandelten Ehefrau, die von ihrem Mann (hier Toni) misshandelt wird und nichts dazu sagt, da sie sonst niemanden hat. Karl sieht in Toni die einzige Bezugsperson, die er je haben wird. Und genau das nutzt sein älterer Bruder aus. Als das junge Mädchen in das Haus verschleppt wird, wird Karl nach und nach bewusst, dass er in der Entführung und den Misshandlungen Mittäter ist. Auch wenn er Tonis Taten nicht für gut heißen mochte, benahm er sich stets wie ein Feigling. Toni dagegen liebt es, Menschen zu quälen und sie bis an ihre Grenzen zu bringen. Vom Aussehen könnten sie nicht unterschiedlicher sein: Karl ist kräftig und unattraktiv, während Toni mit seiner Glatze, den stechend blauen Augen und der starken Statue angsteinflößend wirkte.



In der Geschichte tat mir Laura am meisten Leid. Denn sie befand sich einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Jedoch wurde ihr von Anfang an bewusst, dass an diesem Haus und den beiden Männern etwas nicht stimmte. Trotzdem –so wie jeder Mensch ist- bildete sie sich nichts bei und joggte weiterhin an diesem Haus vorbei. Was man hier dazu gelernt haben sollte ist, wenn mein Verstand mich warnt, sollte ich kein Risiko eingehen und einfach darauf hören. Laura tat mir so leid, dass ich manchmal Tränen in den Augen bekam. Jede Szene wurde detailliert beschrieben (darum auch FSK 18), so dass man all den Ekel und die Erniedrigung nachempfinden konnte.



Der Schreibstil wurde modern, frisch und direkt gehalten. So hat die Autorin auf jegliches drum-herum-Gerede verzichtet und kam gleich zum Punkt. Aus dem Grund ließ sich das Buch in einem Rutsch lesen. Obwohl die Handlung keine Spannung beinhaltete, interessierte mich einfach, ob Laura sich vielleicht irgendwann aus den Klauen des Teufels befreien konnte. Ebenso wie die Hoffnung auf Karls Vernunft Laura zur Flucht zu helfen.



Ein großer Pluspunkt geht an die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels, die dafür sorgten, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte!



Bestes Zitat:



[S. 95] „Niemand von uns kann in die Zukunft sehen und niemand weiß, was das Schicksal vielleicht schon hinter der nächsten Wegbiegung für ihn bereithält“



Leider gibt es bei dem Buch einige Punkte, die mich beschäftigten. Als erstes war es das Ende: Die gesamten Szenen wurden so ins Detail beschrieben, dass man alles vor Augen hatte, doch zum Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Lust verlor. Während der Zeit im Keller wüsste ich gern, wie die Eltern auf ihr Verschwinden und später auf ihr Auftauchen reagierten. Wir bekamen einen kurzen Einblick in die Situation außerhalb der grausamen Geschehnisse und mehr nicht. Für einen packenden Psychothriller fehlten mir die Momente, in denen die Autorin mit der Psyche des Lesers und der Leidtragenden spielte.



Da gibt es eine Sache, die ich zwar nicht am eigenen Leib zu spüren bekommen habe, aber mir nicht ganz vorstellen kann. Laura lag monatelang nackt in dem eiskalten Keller. Auch wenn sie für einen kurzen Moment eine Decke bekam, müsste sie da unten erfrieren. Im Winter hätte sie es niemals ausgehalten und wäre bei den Prügeleien gestorben.



Die 4 Herzen kommen so zustande:

1.      Die Figurenkonstellation

2.      Schreibstil + Cliffhanger nach jedem Kapitel

3.      Setting und Atmosphäre

4.      Umsetzung der Thematik



Fazit:

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61EUXuMs9CL._UX250_.jpgDie Autorin spricht ein heikles Thema an, welches in der heutigen Gesellschaft und von der Polizei auf die leichte Schulter genommen wird. In diesem Psychothriller bekommen wir einen Einblick in die tiefsten und abartigsten Abgründe der Begierde solcher Psychopathen. Obwohl dieses Buch einige Stärken und Schwächen aufweist, bin ich „dankbar“ mich wieder mit diesem Thema beschäftigen zu können.


Die Autorin:
 Simone Trojahn wurde am 23.August 1980 im Süden Münchens geboren. In dieser Gegend wuchs sie auch auf und lebt dort bis heute zusammen mit ihrer Tochter und einem kleinen Hund.
Hauptberuflich arbeitet sie im sozialen Bereich, wo sie viel mit Menschen und deren Problemen konfrontiert wird, wodurch sie immer wieder zu neuen Inspirationen für ihre Bücher gelangt.
 Simone war von Anfang an eine Leseratte, doch im Alter von 11 Jahren las sie ihren ersten "richtigen" Erwachsenenroman, "Stark/The Dark Half" von Stephen King, der sie so restlos begeisterte, dass sie beschloss, selbst Schriftstellerin zu werden, um irgendwann einmal ähnlich spannende Geschichten erzählen zu können wie ihr großes Idol.



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Vielen Dank an Simone Trojahn für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars