Montag, 2. März 2015

[Film-Review] Fifty Shades of Grey

 

Nachdem ich das Buch gelesen habe und positiv beeindruckt war, freute ich mich auf die Umsetzung. Über den Film hörte man gespaltenen Meinungen: die einen meinen es gar nicht wie im Buch gewesen, den anderen gefielen die Protagonisten nicht.
 
Ich muss sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Da es ein Film ab 16 Jahren war, blieb alles altersgerecht. Die Regisseurin hat meiner Meinung nach alles einen sehenswerten Film abgeliefert. Sie hat von dem Buch Szenen genommen und die kurz verfasst, so dass gar nicht langatmig wurde.
Ich kann nicht verstehen, warum viele meinen, dass wenige Sexszenen vorhanden sind oder sie sich von dem Hype mehr erwartet haben. Da frage ich mich, ob diese Leute einen reinen Sexstreifen sehen möchten oder einen Film, über einen Mann der nicht grundlos so eine Leidenschaft hat. Man hat doch in vielen Szenen gemerkt, dass es ihm schwerfällt dieses Verlangen zu begründen. Für mich reichten seine Spielszenen aus, die kurz und knapp waren. Ich glaube mehr braucht man als Zuschauer nicht, um zu verstehen, was in seiner Kammer abgeht.
Die Regisseurin hat mit ihrem Vergleich zum Buch mehr Christian Grey als Person in den Vordergrund gebracht, als diesen sexsüchtigen Mann, den ich ich im Buch erlebte. Der Film brachte mehr Sinn in die Handlung der Protagonisten.
Zu den Protagonisten ist zu sagen, dass sie sehr gut gewählt wurden. Ich kenne weder Jamie Dornan, der Grey darstellt, noch Dakota Johnson, die Anastasia Steel ist. So konnte ich nicht sagen, ob sie eigentlich bessere Schauspieler seien oder nicht. Sie haben mit diesem Film ihre gelungene Schauspielleistung unter Beweis gestellt.

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Ana kam mir im Film reifer und ernstzunehmender vor, als im Buch. Und genau das mochte ich, denn ihre kindliche Art im Buch regte mich anfangs auf. Genauso biss sie sich höchstens 5mal auf die Lippe, was im Buch fast auf jeder Seite zu lesen war. Man merkte als Zuschauerin wie sich im Laufe des Films veränderte. Durch Grey verfolgte man auch ihre Reife vom kindlichen Mädchen zur Frau. Was durch den Film und der Schauspielerin einwandfrei zur Geltung gebracht wurde.
 
Christian Grey faszinierte mich gleich. Ich habe während des Films besonders auf seine Augen geachtet, denn diese spielten eine besondere Rolle. Der Blick, den der Schauspieler aufbrachte passte exakt zu Greys Blick vom Buch. Diesen arroganten und manchmal leicht traurigen Blick konnte er gut rüber bringen. Die Schauspieler, die noch als Besetzung vorgesehen waren kamen mir mit ihren blauen Augen einfach wie die Bad-Boys vor, aber Jamie Dornan passte einfach mit seinen dunklen Augen zu dem Grey, den man auch im Buch kennt. Es ist außerdem mal anders, einen Hauptdarsteller mit dunklen Augen zu sehen, als ständig stechend blauen oder grünen. Hinzu kommt noch, dass mir die Art wie geredet und gegangen ist beeindruckt hat. Es sprühte eine Ruhe aus, die aber etwas zu bedeuten hatte. Die Ausstrahlung, die er Ana gegenüber hatte, sah man sofort. Ein negativer Punkt ist bei ihm aber, dass er keine Veränderungen brachte. Während er im Buch sich für Ana sehr veränderte, aufgrund ihrer Art, brachte er es aber im Film nicht rüber.


Fazit:
Ich habe den Film mit den Augen einer Leserin geschaut. Es ging mir viel mehr darum, ob der Film so umgesetzt wird, dass Gefühle, Sinn und die außergewöhnliche Leidenschaft von Grey miteinander harmonieren konnten. Das konnte der Streifen und überraschte mich somit positiv. Besonders gefiel mir einfach die Umsetzung, die wie im Buch war. Ich freue mich auf eine Fortsetzung, und vor allem mit der gleichen Besetzung.



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Kommentare:

  1. Huhu,
    ich hab das Buch noch gar nicht gelesen, bisher hatte es mich auch nie wirklich interessiert aber jetzt wo der Film so gehypt wird, bin ich doch am überlgen mal einen Blick ins Buch zu werfen :)

    Aber nach deiner Meinung klingt der Film sogar besser als das Buch. Vielleicht schau ich ihm mir ja mal an wenn er auf DVD erscheint. Was meinst du muss man das Buch davor unbedingt lesen?

    LG ♥

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    1. Hallöchen :)
      wie ich schon erwähnte, habe ich den Film geschaut, ohne an den Hype zu denken. Ich denke, wenn du den Film schaust, ohne das Buch gelesen zu haben, hast du nicht viel verpasst, denn im Film wird das Wichtigste aus dem Buch genommen. Ich fand, dass es auch reichte. Im Buch werden Szenen mit viel drum herum in die Länge gezogen und Gefühle werden intensiver ausgedrückt, aber der Film bringt es einfach auf den Punkt.

      Falls du den Film geschaut hast oder das Buch gelesen hast, würde ich mich über deine Meinung freuen :)

      P.S. Du hast nicht viel verpasst, wenn du das Buch nicht gelesen hast :D

      Ganz liebe Grüße

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  2. Ich fand die Figuren im Film sehr, sehr blass :-(

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    1. Ja, vor allem bei Christian merkte man es.

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