Montag, 14. Juli 2014

Bleib, wo du bist

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  • Originaltitel: An intimate Obsession 
  • Broschiert: 415 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1995)
  • ISBN-10: 3442429501
  • ISBN-13: 978-3442429509
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Klappentext:
Eve ist Mitte dreißig und Lehrerin in der englischen Provinz. Als eines Tages der 19jährige Jon im Dorf auftaucht, entwickelt sich zwischen dem ungleichen Paar eine leidenschaftliche Affäre, die unbemerkt auf eine Katastrophe zurteibt. Denn Eve ist, ohne es zu wissen, längst vergeben: Für Hugh, ihren Nachbarn seit Kindertagen, was immer Klar, dass sie für ihn bestimmt ist. Als er den Zeitpunkt für ihre Hochzeit für gekommen hält, löst sein Entschluss weit mehr als nur Überraschung aus. Eine Vergangenheit voller dunkler Geheimnisse wird wieder wach, und eine Reise an die Abgründe der Psyche beginnt.

Kritik: 
Bei diesem Frauenthriller bin ich mit ganz viel Hoffnung ran gegangen, denn Bücher in diesem Genre haben mich stets vom Hocker gerissen. Leider hat mich das Buch ein wenig enttäuscht, denn die ersten 100 Seiten waren sehr langatmig und ist vom eigentlichen Thema vollkommen abgewichen. Später, als der junge Jon Davis dazu kam, ging das Buch eher Richtung Romantic-Thriller. So stande der Haupttäter Hugh Scott komplett im Schatten.
Ab und zu habe ich mich auch sehr geärgert, denn ich fragte mich nur, wie viele Hinweise braucht eine Frau noch, um zu kapieren, dass Hugh Scott ein Psychopath ist und sie nie in Ruhe lassen wird. Als auch Jon Davis Beweise gegen Hugh Scott vorgelegt hat, dass sie dem Mann aus dem Weg gehen soll, hält sie ihn weiterhin für harmlos.
Das, was nun mit "Abgrund in die Vergangenheit" gemeint wurde, war ja echt nichts spektakuläres. Ich hatte mir etwas viel schlimmeres erhofft gehabt. Ich dachte, die Autorin würde mich mit ihrem Buch in ihren Bann reißen, doch das hat sie leider nur zu 50 %. Der einzige, der das Buch spannend gemacht hat, war Jon. Er war sehr geduldig und wusste nicht, wie er mit seinen 19 Jahren einer 34jährigen weiterhin verklickern soll, dass sie in Gefahr ist. Stattdessen bemitleidet sich Eve ständig, was mir dann später auf die Nerven ging. Einerseits heult sie um ihren Vater Bob, andererseits hasst sie ihn, für das was er ihr und ihrer Mutter angetan hat. Also sie muss sich schon entscheiden können.
Dennoch mochte ich den Schreibstil von Elizabeth McGregor sehr und die Idee für die Story. Der Schluss hat mir ebenso sehr gut gefallen. Zum Ende hin hat mich das Buch auch packen können. Das Buch hätte man gut 100 Seiten weniger machen können.

Fazit:
Ein Buch, dass ich jedem Fan von Joy Fielding ans Herz legen kann. Der Anfang hat mich enttäuscht, aber der Sinn der Geschichte und das Ende haben mich beeindruckt.

http://www.bookreporter.com.asp1-14.dfw1-2.websitetestlink.com/art/authorphotos/140w/mcgregor-elizabeth.jpgDie Autorin:
Elizabeth McGregor hatte bereits international Erfolg mit ihren Kriminalromanen, bevor sie mit "Das Eiskind" ihr herausragendes Debüt im Genre des gehobenen Unterhaltungsromans vorlegte. Für die historischen Fakten in diesem Roman hat sie immense Recherchearbeit geleistet, unter anderem im Scott Polar Institute in Cambridge. Elizabeth McGregor wurde in Warwickshire geboren und lebt heute mit ihrer Tochter Kate in Dorset, England. In einem Interview über die Beweggründe befragt, die sie zur Arbeit an "Das Eiskind" motivierten, antwortete sie: Ich begann das Buch, nachdem meine zwanzigjährige Ehe zerbrochen war. Ich wollte eine Geschichte schreiben, in der es um bedingungslose Liebe geht, um Liebe, die nicht zerbricht, auch wenn es im Leben hart auf hart geht.

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