Donnerstag, 5. Juni 2014

Die 5. Welle

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  • Originaltitel: The Fifth Wave
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. April 2014)
  • ISBN-10: 3442313341
  • ISBN-13: 978-3442313341
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Klappentext:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. 
Die zweite Zerstörung. 
Die dritte ein tödliches Virus. 
Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! 
Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält.
(amazon.de)
(Cover: randomhouse.de)


Kritik:
Als das Buch noch nicht in Deutschland erschien, haben viele amerikanische Leser von dem Buch geschwärmt. Da konnte ich es nicht abwarten, es selbst zu lesen und nachzuvollziehen, warum so ein Hype darum gemacht wird.
Heute würde ich sagen, dass ich froh bin, dieses Buch gelesen zu haben. Es war so fesselnd, spannungsreich und besonders nervenzerreißend.

Das Buch handelt von einem Jahr, in dem ein riesengroßes Raumschiff über die Menschen herabschaut. Doch dieses "Mutterschiff" verursacht vier Wellen, die die Bevölkerung durchmachen muss. Doch niemand ahnt die 5. Welle, die sich ohne Vorwarnung an die restliche Menschheit heranschleicht.
Rick Yancey beschreibt das Geschehen aus der Perspektive von der 16jährigen Cassie Sullivan (Cassiopeia Sullivan) und dem 17jährigen Ben Parish (Benjamin Thomas Parish).
Diese Erleben die Wellen in unterschiedlichen Situationen und Orten, doch eines verbindet beide: Sie gingen auf die selbe Highschool und Ben war der heimliche Schwarm von Cassie.
Ben hat alle Familienmitglieder verloren, Cassie dagegen ihre Eltern, denn ihr Bruder wurde mit einer Reihe von Kindern von Soldaten an einen "sicheren" Ort gebracht. Sie hat aber ihrem Bruder Sammy versprochen, dass sie nachkommen wird. Doch Cassie muss viele Hindernisse überwinden, um an ihren Bruder zu gelangen. Eines der Hindernisse ist der "Silencer", der sie angeschossen hat und der nach ihrer Flucht jederzeit zurückkehren könnte.
Ben, auch Zombie genannt, ist ein treuer Soldat, bis er der Wahrheit ins Auge blickt und sich wünscht, er hätte es nicht getan. Ben und Sammy gehören zur selben Einheit, so fühlt sich Ben auch für Cassies Bruder verantwortlich.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mich gleich mit ihnen anfreunden. Beide wurden nicht als Helden dargestellt, sondern wie jeder andere Teenager in solch einer Situation. Da es im Präsens geschrieben wurde, hatte man als Leser das Gefühl, man wäre mit im Geschehen dabei. Und auch der Perspektivenwechsel sorgte dafür, dass man nicht das Empfinden eines verängstigten Menschen mitbekam, sondern was auf der anderen Seite der Welt geschah.

Zum Ende hin wurde das Buch temporeich und man konnte es nicht mehr aus der Hand legen, denn als Leser weiß man auch nicht, wer wem trauen sollte. Das Cover ist ein Hingucker. Ich habe es Anfangs nicht erkennen können, aber beim genauen Hinsehen erkennt über dem Mädchen einen Vogel, der ebenfalls gold ist und auf sie herabschaut.  Ich finde die Idee sehr gut, denn Vögel spielen in dem Buch eine besondere Rolle.

Fazit:
Dieses Buch packt den Leser und lässt ihn keine Minute aufatmen. Es ist besonders was für alle Fans von science fiction-,  Weltuntergangs- und Endzeitromane. Ich kann es kaum abwarten, bis der nächste Band erscheint, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es um Ben und Cassie weiter geht.

http://www.wired.com/images_blogs/underwire/2013/05/Rick-Yancey.jpgDer Autor:
Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit dem ersten Teil seiner Trilogie „Die fünfte Welle“ nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.


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Vielen Dank an den Goldmann-Verlag  für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars

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