Sonntag, 18. Mai 2014

Die da kommen

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  • Originaltitel: The Uninvited
  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2013)
  • ISBN-10: 3423249609
  • ISBN-13: 978-3423249607
 Klappentext:
 Ein siebenjähriges Mädchen tötet seine Großmutter auf brutale Weise. Ein tragischer Einzelfall, sagen die Experten. Doch sie täuschen sich. Überall auf der Welt kommt es zu grausamen Gewalttaten, die Kinder gegen ihre Familien verüben. Der Anthropologe Hesketh Lock hat zunächst ein ganz anderes Rätsel aufzuklären. Hesketh ist ein »Troubleshooter«: weltweit wird er zur Aufklärung interner Skandale in globalen Unternehmen eingesetzt. Sein aktueller Fall führt ihn nach Taiwan. Hesketh entdeckt als Erster ein Muster in den sich häufenden Fällen von schwerer Industriesabotage und den Attacken von Kindern gegen Erwachsene, die wie zwei Epidemien den ganzen Erdball erfassen. Wer sind die geheimnisvollen »sie«, von denen immer wieder die Rede ist? Sind »sie« die treibende Kraft hinter den dramatischen Ereignissen?
(amazon.de)
 Kritik:
Die Idee für dieses Buch ist einfach der Wahnsinn. Es erinnert mich an diese Horrorfilme, in denen Kinder zu brutalen Mördern werden.
Schon der Anfang, als ein kleines Mädchen sein Oma erbarmungslos tötet, war mehr als nur vielversprechend. Die Kinder wollen sich an Erwachsene rächen, weil diese die Welt durch ihre Technik und Wissenschaft zerstört haben. Als sogar Menschen aus aller Welt mit Mythen dieses Phänomen begründen, gerät alles noch mehr außer Kontrolle. Schließlich werden die Kinder barbarisch und essen sogar Menschen.
Die Autorin hat das Buch aus der Perspektive von dem Anthropologen Hesketh Lock geschrieben, in dem er in der Gegenwart berichtet, was gerade passiert. Der Hauptprotagonist leidet unter dem Asperger-Syndrom, was eine Persönlichkeitsstörung ist, und dies nutzt er zu seinem Vorteil aus.
Es haben mich diese vielen detaillierten Informationen gestört. Das er genau die Lage beschreibt ist verständlich, aber nicht Dinge, die unnötig sind. Dennoch überwiegt das weitere Horrorzenario diese negative Kritik.
Das Ende hat mir besonders gefallen, denn man weiß einfach als Leser nicht, wie es ausgeht und muss sich sein eigenes Ende zusammenreimen.
Das Cover ist ebenfalls ein Grund, warum das Buch unbedingt gelesen werden muss. Es stellt ein braves Mädchen dar, dass aber gar nicht so unschuldig ist.

Fazit:
Es ist kein gewöhnlicher Horror-Thriller, sondern ein dystopisches Buch, welches jede Menge Spannung und viele mordende Kinder beinhaltet.
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Die Autorin:
Liz Jensen studierte Englisch am Somerville College in Oxford, arbeitete als Journalistin in Hongkong und Taiwan, danach als Produzentin für die BBC sowie als Journalistin und Bildhauerin in Frankreich. Heute lebt sie in London und Kopenhagen. Sie war mehrmals für den Orange Prize und den Guardian First Book Award nominiert.

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Vielen Dank an den dtv-Verlag  für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars

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