Mittwoch, 30. April 2014

Todesgeil

     
  • Originaltitel: The Killing Kid
  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Festa Verlag (22. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865521347
  • ISBN-13: 978-3865521347

Klappentext:
Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen. Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen ...
(amazon.de)

Kritik:
Es war wieder Zeit für einen richtig schlimmen Horror. Da fiel mir gleich "Todesgeil" von Bryan Smith ein, denn ich habe viele positiven Kritiken darüber gehört und gelesen.
Nach "Seelenfresser" wusste ich, dass ich mich auf viel Brutalität, Sex, Ekel und Spannung vorbereiten sollte. Der Klappentext beschreibt schon im Groben kurz die Handlung, darum würde alles andere nur spoilern.
Zu dem Hauptprotagonisten Rob ist zu sagen, dass er sich im Laufe des Buch von einem ängstlichen Mann zu einem Mitläufer, der jeden Wunsch von dem Gothic-Girl Missy über sich ergehen lässt. In diesem Buch hat Bryan Smith keine Bestien erschaffen, sondern eine Gruppe von Menschen, die ständig ihrer Mordlust freien Lauf lassen. Das ist wohl auch der Grund, warum das Buch diesen Titel erhalten hat. Dann habe ich mich gefragt, wo die Fahrt mit der Gruppe nun hinführen soll. Aber ich hörte auf, mir Fragen zu stellen und las einfach nur weiter.
Neben dem Handlungsstrang um Rob, gibt es einen um Julie, eine junge Frau, die von Zeb, einem Psychopathen gefangen ist.
Sein Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, denn der Autor nimmt kein Blatt vor dem Mund und beschreibt jedes Vorgehen detailliert.
Das Cover gefällt mir sehr, denn es stellt den Schatten einer Frau dar, die mit ausgebreiteten Armen läuft. Leider finde ich keinen Zusammenhang zu dem Buch, denn es ist alles andere als ruhig.

Fazit:
Bryan Smith ist Meister in den Abgründen der menschlichen Seele und dessen Fantasien. Ein Werk für Leser mit starken Nerven. Es fließt jede Menge Blut und viel Perversion.

Der Autor:
Viel ist über Bryan Smith nicht bekannt. Er lebt und arbeitet in Tennessee/USA als Autor zahlreicher Horrorromane. Laut eigener Aussage mag er Bier, lauten Rock and Roll, Horrorfilme, Britcoms. Das Übliche eben.
Trivia: Bryan Smith war auch der Name des Mannes, der Stephen King 1999 überfuhr und zur literarischen Figur in Kings „Der Turm“ wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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