Montag, 21. April 2014

Nr. 13

  • Nr. 13 - Laura Wulff
  • Broschiert: 364 Seiten
  • Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (10. Februar 2014)
  • ISBN-10: 3862788709
  • ISBN-13: 978-3862788705
Klappentext:
"Er trug die Kutte eines Mönchs …", so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, wieder frisch im Dienst – jedoch nicht anfangen zu Ermitteln, ohne einen Eklat zu verursachen. Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen, stößt seine Frau Marie auf Hinweise, die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen. Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben, um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Wird es ihm gelingen, etwas über den Mord zu erfahren, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?
(amazon.de)

Kritik:
Als ich den Klappentext gelesen haben gingen mir Begriffe wie Entführung, Thriller und Religion durch den Kopf. Da fiel mir gleich Cody Mcfadyen ein, denn er ist sehr bekannt für solche Geschichten. Während des Lesen bin ich stets mit gutem Gewissen ran gegangen. 
Die erste Frage die ich mir stellte war, warum heißt es eigentlich Nr. 13? Das ist die Nummer für ein Haus, in dem ehemalige Sexualstraftäter wohnen. Die Nachbarschaft war natürlich nicht davon begeistert und schon gar nicht als noch ein Mord geschieht. Da gerät die Nachbarschaft komplett in Angst und Schrecken. 
Dann beginnt die Arbeit der Polizei. Daran sind beteiligt Daniel Zucker und dessen Frau, Benjamin Mannteufel und der querschnittsgelähmte Hauptkommissar Daniel. 
Der Schreibstil war hervorragend und mitfühlend. Die Protagonisten sympathisch, aber es tauchen zu viele private Probleme auf.  

Zu bemängeln ist, dass der Prolog sehr detailliert die Vergewaltigung eines Jungen von einem Mönch beschrieben hat, und im Laufe des Buches wird nichts über die erwähnt. 
Das Besondere jedoch ist, dass es sich bei dem Buch um den zweiten Teile einer Reihe handelt. Aber man kann sich das Buch auch ohne vorher den ersten Teil zu lesen vornehmen. 
Dennoch muss ich sagen, dass es mich nicht mitreißen konnte. Klar, es ist ein heikles Thema, aber es ist eines dieser typischen Krimis, in denen sie auf der Suche nach dem Mörder sind. 

Fazit:
Bilder von Laura WulffMysteriöses  Cover mit einer spannenden Handlung, die durch die außerdienstlichen Probleme der Protagonisten verblasste. Es ist definitiv lesenswert, denn dazu muss nicht der erste Teil gelesen werden.

Die Autorin:
Laura Wulff ist das Pseudonym der bekannten deutschen Autorin Sandra Henke, die in der Nähe von Köln lebt und arbeitet. Obwohl sie das Gelübde "Bis dass der Tod euch scheidet" ernst nimmt, hofft sie, dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte der Kriminalpolizei auftauchen wird. Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein, findet, dass Neid die Seele vergiftet, und könnte nicht für Schuhe morden, sondern für ein gutes Buch.


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