Samstag, 28. Dezember 2013

Der Albtraum

 
  • Originaltitel: Cause of Alarm
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Auflage (August 2011)
  • ISBN-10: 3899418743
  • ISBN-13: 978-3899418743
Inhalt:
Julianna ist Schwanger und auf der Flucht vor John. John Powers, auffallende Auge und ehemaliger Agent der Agency, ist ein eiskalter der Mörder, der es schafft, ohne Spuren zu hinterlassen, ein Blutbad anzurichten.
Kate Ryan, wunderschön und Besitzerin eines Cafes, ist mit dem berühmten Anwalt Richard Ryan verheiratet. Da sie keine Kinder zeugen können, beschließen sie ein Kind zu adoptieren. Als Julianna beschließt ihr Kind zur Adoption freizugeben, statt es von John umzubringen, bekam sie Akten von der Agentur -eine davon ist von Kate und Richard. Sie verliebt sich in Richard und plant mit allen Mitteln seine Nähe, um den Platz von Kate einzunehmen.
Dabei merkt Julianna nicht, dass sie mit Johns Jagd nach ihr sogar Kate und ihre Liebsten in Gefahr bringt.

Kritik:
Erica Spindler hat mich wieder aufs Neuste begeistert. Von der ersten Seite hat sie mich mit ihrem spannungsgeladenen Werk in seinen Bann gerissen und mich gepackt. Sobald ich das Buch zur Seite gelegt habe, wollte ich wissen wie es weiter geht. Mit atemberaubenden Charakteren und einer genialen Story aus Eifersucht, krankhafte Begierde und viel Emotionen erschuf sie ein wundervolles Werk

Der schlichte Schreibstil war leicht verständlich und flüssig. Die Autorin hat gar nicht um den heißen Brei geredet, sondern ist gleich zum Punkt gekommen. Die Handlung hat sie so realistisch wie möglich geschrieben, als wäre man dabei. Ich hatte das Gefühl, ich würde einen Film schauen, denn es passierte so viel. Es drehte sich nicht nur um Julianna, die vor John geflohen ist, sondern um Kind und der Adoption, Luke und seine Gefühle zu Kate, Richard und Juliannas angebliches Verhältnis.

Kate, als Hauptprotagonistin, war eine sehr starke Persönlichkeit. Durch ihr großes Herz und Loyalität mochte ich sie sehr.
Richard mochte ich schon von der ersten Seite nicht. Wie sich dann auch herausstellte, war er mit 35 Jahren noch immer der Junge, bei dem sich die Welt nur um ihn drehte und er alle Aufmerksamkeit haben musste. Das Bewies dann später das Verhältnis zwischen ihm und Julianna, die als seine Sekretärin tätig war.
Julianna konnte ich nur noch bemitleiden. Nur weil sie nie die Liebe von John bekam die sie sich wünschte, macht sie sich an einen wildfremd Mann ran und zerstört somit dessen Ehe. Es beginnt schon damit, dass sie Kate imitiert: Aussehen und Bewegungen.
John ist für mich grandioser Charakter. Er wusste stets wie er sich zu verhalten hatte. Seine einzige Schwäche war Julianna, für die er Unschuldige tötete. Sie war es jedoch nicht wert.
Luke Dallas ist ein ehemaliger Freund von Richard und Kate. Obwohl er, im Gegensatz zu Richard, aus armen Verhältnissen kam, konnte er sich seinen Traum als Autor erfüllen. Er und Richard waren verliebt in Kate. Sie entschied sich für Richard -so zerbrach die Freundschaft. Nach 10 Jahren liebt er noch immer Kate und hilft ihr, dem Baby und Julianna auf der Flucht vor John. Hier merkt Kate so richtig, dass sie vielleicht doch den falschen Mann geheiratet hat.

Fazit:
Erica Spindler ist eine Autorin die weiß, wie sie den Leser in ihren Bann reißen kann. Die Spannung fing klein an und endete explosionsartig. Ein Muss für alle Thriller-Fans. 

Die Autorin:
Nach ihrer erfolgreichen Laufbahn als Malerin entschloss Erica Spindler sich, Autorin zu werden. Wer ihre Romane liest, weiß, dass besonders Psychologie und gesellschaftliche Entwicklungen sie faszinieren. Diese Thematik, gepaart mit scharfem Blick für Liebesbeziehungen, machen ihre Romane zu einem spannenden, emotionalen Leseerlebnis. Mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen lebt Erica Spindler vor den Toren von New Orleans.

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Die Wahrheit über Alice

 
  • Originaltitel: Beautiful Malice
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Februar 2012)
  • ISBN-10: 3499255073
  • ISBN-13: 978-3499255076
Inhalt:
Als Außenseiterin hütet die 17 jährige Katherine ein großes Geheimnis, das niemand erfahren darf. Doch dann wird sie ausgerechnet von der beliebten Alice zu ihrer Party eingeladen und später sind sie beste Freundinnen. In Alice sieht Katherine eine Seelenverwandte und vertraut ihr ihr Geheimnis an. Mit der Zeit merkt Katherine, das etwas mit Alice nicht stimmt. Als sie sich von ihr abwenden möchte, ist es schon längst zu spät...

Kritik:
Um dieses Buch wurde ein großes Hype gemacht. Der Klappentext hatte ebenso viel versprochen, sodass ich es lesen musste. Leider hat es mich sehr enttäuscht. 

Die Handlung wurde so sehr in die Länge gezogen, das man einiges überspringen konnte. Der Schreibstil war im Stil der heutigen Jugend. Man verstand alles sehr gut. 
Alice hatte auf mich einen nervigen Eindruck und Katherine einen sehr naiven und ängstlichen Eindruck. Katherine musste doch wissen, dass sie so ein Geheimnis nicht einfach einem Mädchen anvertrauen sollte, das sie erst neu kennengelernt hat. Robbie, der "Freund" von Alice, ließ sich ständig von ihr ausnutzen, obwohl er wusste wie krank Alice im Kopf ist. Sie kann nämlich Menschen, ohne auf deren Gefühle zu achten, seelisch verletzten. Obwohl Katherine das einmal selbst miterlebt hat, ist sie weiterhin mit ihr befreundet.

Das einzige positive an dem Buch war der Schluss und was aus Alice wurde. Dies war aber auch nur das einzige, wo ich schlucken musste. So habe ich wenigstens verstanden, warum das Buch "Die Wahrheit über Alice" heißt. Sie ist trotz ihrem krankhaften Charakter mit einem Ziel vorangegangen. Dieses Ziel ist nämlich Katherine, dessen Leben sie zur Hölle macht. 
Das Cover sieht wunderschön aus. Es stellt Alice dar, denn sie ist blond.

Kritik:
Eine sehr langatmige Story, die mich sehr enttäuschte, da der Klappentext mich in seinen Bann riss und mich dazu anregte, dieses Buch zu lesen. 


Die Autorin:
Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin und Angestellte einer Telefongesellschaft, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann an der australischen Ostküste nieder. Sie bekam vier Söhne und schrieb in ihrer spärlichen Freizeit, fand aber lange keinen Verlag für ihre Bücher. Erst 2009 gelang der Durchbruch, "Die Wahrheit über Alice" wurde ein großer Verkaufserfolg. "Angst im Dunkeln" ist ihr zweiter Roman

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Montag, 9. Dezember 2013

Fida

  • Originaltitel: Fida
  • Broschiert: 187 Seiten
  • Verlag: Luzifer (1. Juli 2013)
  • ISBN-10: 3943408183
  • ISBN-13: 978-3943408188

Inhalt:
Es ist schon ein Jahr her, als Tatjanas Tochter Laura zuletzt in der Stadtbücherei gesehen wurde. Die Polizei nimmt einen Verdächtigen fest, bis der seine Unschuld beweisen kann und sich das Leben nimmt. Tatjana ist fest davon entschlossen, dass Laura entführt wurde und begibt sich selbst auf die Suche. Dabei merkt sie nicht, dass sogar ihre Beziehung zu Scheitern beginnt. 

Auf der anderen Seite führt Tom ein sorgenfreies Leben: Er ist attraktiv, hatte seine schöne Kindheit in vollen Zügen genossen, das Haus von seinen Eltern geerbt und einen guten Job. Doch er hatte immer nur einen Wunsch gehabt, den ihm niemand erfüllte: einen Hund. Sein Vater, der nun im Pflegeheim ist, hielt seinen Sohn für einen kleinen Sadisten und kaufte ihm keinen Hund, nachdem er zwei Tiere auf brutalste Weise quälte. Nun hat er sich einen angeschafft. Bei jedem Besuch im Pflegeheim erzählt er seinem Vater von seiner Hündin "Fida" und was er mit ihr anstellt. 
Seine Fida ist seit einem Jahr in dem kleinen Keller eingesperrt...

Kritik:
Bei diesem Buch von Stefanie Maucher fehlen mir einfach die Worte! Nach Cody Mcfadyens "Der Menschenmacher" habe ich nie damit gerechnet noch in diesem Jahr so ein ähnliches Werk zu lesen. Es ist ein Thriller mit dem Hauptthema Missbrauch an Kinder. 
Es fängt damit an, dass Tatjana verzweifelt auf jeden Beweis, der ihr ihre Tochter zurückholen könnte, hofft. Obwohl jeder an Lauras Rückkehrt zweifelt, versucht sie nicht aufzugeben. Das macht die Mutter für mich zu einer starken Persönlichkeit, denn sie hat nicht nur ihre Tochter verloren, sondern die Stütze in ihrem Leben. 
Die Figur Tom wurde grandios erschaffen: bösartig, gefühlslos, herzlos und pervers. Seine krankhaften Fantasien, die er schon als Kind auslebte, muss Laura über sich ergehen lassen. Im Kindesalter fing er schon damit an, seine Mitschüler zu quälen und Tiere zu töten. Seine Eltern sahen immer weg. Nun gibt Tom seinem Vater die Schuld, hätte dieser ihm einen Hund gekauft, würde er heute Laura nicht bei sich haben:

"Ich habe nun ein neues Haustier, Vater. Eins, das ich mir schon lange gewünscht habe. Sie heißt Fida, ist noch ganz jung und hat noch ein wenig Erziehung nötig. Fida würde dir gefallen, Vater"

Er hat es sich krankhaft ausgewählt, seinem Vater die letzten Tage im Pflegeheim zur Hölle zu machen und mutiert zum "Teufel im menschlichen Körper". Die entscheidende Rolle spielt Laura, die eingesperrt und missbraucht wurde. Stefanie Maucher hat es ohne viele Worte geschafft, Lauras Psyche zu zerstören und dem Leser die Lage eines 14-jährigen Mädchens in der Hand eines Psychopathen realistisch darzustellen. Die Dialoge zwischen den Protagonisten waren zwischendurch so extrem, dass sie mir Gänsehaut bereiteten. 

Mit dem einfachen Schreibstil, ließ sich das Werk sehr gut lesen. Die Autorin hat nicht  drumherum geredet, sondern ist oftmals zum Punkt gekommen. Frau Maucher schaffte es, dass das Leid von Laura einem das Herz zerriss und man Tom hasste. Nach dem ersten Kapitel hatte mich dieses Werk in seinen Bann gerissen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es gibt keine Kritikpunkte auszusetzen.
Wichtig ist, dass man das Datum nicht übersieht, denn es spielt bis zum Ende hin eine bedeutende Rolle. 

Fazit:
Bilder von Stefanie MaucherIch habe dieses "wundervolle" Werk in einem Rutsch verschlungen. Die Handlung, die Charaktere und der Schreibstil sind sehr gut bestimmt. Großes Respekt an Stefanie Maucher, die es geschafft hat, so ein grausames Thema ohne viele Worte anzusprechen.
  Es ist mein Jahres-Highlight 2013. 

Die Autorin:
Stefanie Maucher wurde 1976 in Stuttgart geboren und lebt seit neuestem in Leipzig. Als situationsangepasste Lebenskünstlerin sammelte sie Erfahrung in verschiedenen Berufszweigen und widmet sich nun ihrem heimlichen Kindheitstraum, dem Schreiben spannender Geschichten. 

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Vielen Dank an den Luzifer-Verlag  und Stefanie Maucher für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.


Samstag, 7. Dezember 2013

Sakrileg -The Da Vinci Code


 
  • Originaltitel: The Da Vinci Code
  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
  • ISBN-10: 3404154851
  • ISBN-13: 978-3404154852

Inhalt:
Robert Langdon wird während einer Autogrammstunde von der Pariser Polizei sie zu einem Tatort zu begleiten. Jedoch weiß er nicht, dass sie ihn als Verdächtigen Visier haben. Das Opfer Jacques Sauniére hinterließ mit seinem Blut einen geheimen Zahlencode, den Robert entschlüsseln soll. Sophie Neveu, eine Mitarbeiterin der Chiffrier-Abteilung der Polizei, täuscht vor Robert zu helfen und sagt ihm, er solle verschwinden, weil er Hauptverdächtiger in diesem Fall ist. 

Der Kommissar ist darauf fixiert, Robert festzunehmen, statt den Code zu lösen. Robert und Sophie begeben sich auf die Flucht. Sie werden nicht nur von der Polizei gejagt, sondern auch einer geheimen Sekte, die ein Jahrhundert altes Geheimnis lüften will. 

Kritik:
Der Film "The Da Vinci Code" basiert auf den Bestseller von Dan Brown´s "Sakrileg". Das Buch begeisterte mich genauso sehr wie der Film. Wie in den anderen Werken kritisiert der Autor indirekt die katholische Kirche für ihre Gräueltaten in der Vergangenheit und Gegenwart. 
Die Handlung wird aus drei Perspektiven erzählt: Robert Langdon und Sophie Neveu zusammen, Polizei und der Sekte.
Oftmals wird vieles sehr detailliert beschrieben, damit der Leser die Symbole und deren Bedeutung versteht. Der Schreibstil ist verständlich und ernst. Die Charaktere und die Kulisse hat der Autor geschickt und realistisch gewählt. Langdon ist ein Harvard-Professor, der spießig wirkt und überhaupt nicht heldenhaft beschrieben. Im Laufe der Handlung wird er an der Seite von Sophie lockerer und durch seine jahrelange Erfahrung in Symbolik löst er die Rätsel. 
Mir schwirrten ständig viele Fragen durch den Kopf, die nach und nach beantwortet wurden. Zum Ende hin wird sehr emotional, dennoch ist es im Großen und Ganzen sehr spannend. 

Fazit:
Das Werk ist eine Mischung aus Thriller, Historik und Drama. Ich konnte mit dem Lesen gar nicht aufhören und lege es jedem -vor allem denjenigen die Dan Brown nie zuvor gelesen haben- ans Herz. Nach den ersten Seiten hat es mich in seinen Bann gerissen. Dan Brown ist ein Muss. 

Der Autor:
Dan Brown - für viele Leser ist sein Name der Inbegriff des Megasellers. Titel wie "Illuminati" und "Sakrileg" erreichen astronomische Auflagenhöhen und machen den am 22. Juni 1964 geborenen Autor zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Seine Bücher beziehen ihre Spannung aus einer ganz speziellen Mischung aus Action, Wissenschaft und Historie. Sie erscheinen in über 35 Ländern und wurden zum Teil mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. So wird Dr. Robert Langdon in dem Thriller "The Da Vinci Code - Sakrileg" von Oscar-Preisträger Tom Hanks verkörpert. Vor seinem Durchbruch als Schriftsteller unterrichtete Dan Brown Englisch. Und auch für Musik hat der Starautor eine Menge übrig: 1990 produzierte er als Songwriter zusammen mit Freunden sogar ein eigenes Album.

By Aliekber A.
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Dienstag, 3. Dezember 2013

Schönstes Buchgeschenk zu Weihnachten


BdB-Aktion-Banner: Weihnachtsbuch
Wollt ihr ein exklusives Weihnachtsgeschenk mit vielen tollen Büchern und weiteren Überraschungen gewinnen? Dann macht einfach bei der Aktion auf  BloggDeinBuch.de bis zum 15. Dezember 2013 mit und versucht euer Glück.

Weitere Infos findet ihr HIER

Sonntag, 1. Dezember 2013

Letzte Worte

 


  • Originaltitel: Broken
  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (29. Oktober 2012)
  • ISBN-10: 3764504145
  • ISBN-13: 978-3764504144

  • Inhalt:
    Nach dem Tod von ihrem Ehemann und Chief Jeffrey kehrt Sara Linton zurück in ihre Heimatstadt Grant County zurück. Auch nach vier Jahren wird getrauert und nichts ist mehr so wie es einmal war. Für Sara ist Lena Adams, die Kollegin von Jeffrey, schuld an seinen Tod.

    Diesmal kreuzen sich ihre Wege wieder, denn Allison, ein junges Mädchen, habe Selbstmord begangen -woran Lena und der Polizist Frank zweifeln.

    Tommy, ein früherer Patient von Sara, als sie Kinderärztin war, gerät ins Visier der Polizei. Nach seinem Verhör nimmt sich der Junge in seiner Zelle das Leben. Sie ist sich sicher, dass Lena ihre Finger im Spiel hatte, denn er sollte sein Geständnis unterschreiben.

    Mit Hilfe von Agent Will Trent aus Atlanta versucht sie die Wahrheit ans Licht zu bringen und Lena in die Enge zu treiben.

    Kritik:
    Als großer Karin Slaughter Fan musste natürlich auch dieses Buch gelesen werden. Endlich hören wir mal wieder was von Lena Adams und Grant County. Doch Leider wurde das nicht gut verpackt. In mehr als die Hälfte des Buches wird ständig um den Tod von Jeffrey getrauert und erinnert, obwohl es nicht die eigentliche Handlung ist. Der Fall um Allison und Tommy steht eher im Hintergrund. Sara versucht ständig dem Leser zu beweisen wie schlecht Lena sei und sie einfach herzlos sei.

    Karin Slaughters besessene Sara war dann doch zu viel. Die Autorin hatten einen flüssigen Schreibstil und versuchte viel Spannung einzubringen -was ihr nicht oft gelang. Dennoch waren sehr viele Emotionen dabei, die dann vom Genre Thriller abgewichen sind. Karin Slaughter hat mich von daher sehr enttäuscht, denn der Klappentext versprach jede Menge Lesestoff und die Grant-County-Serie machte mich zu einem Fan von ihr.

    Fazit:
    Ein sehr emotionales Werk über eine psychisch zerstörte Ärztin und einem viel versprechenden Fall, der nicht dem nach entsprach. Ich hoffe, beim nächsten Buch enttäuscht mich die Autorin nicht so sehr und Grant County wird wieder besucht.
     

    Die Autorin:
    Sie scheint Spitzenplätze in den Bestsellerlisten abonniert zu haben - mit bereits 70 Millionen verkauften Büchern in 30 Sprachen. Wie schafft Karin Slaughter (geboren 1971) diesen Erfolg? Sie schreibt Thriller, die von Anfang an nervenaufreibend spannend sind, voller Überraschungen und trotzdem überzeugend. Sie lässt dabei kein Tabuthema aus und lotet gesellschaftliche, charakterliche und psychische Abgründe aus. Ein weites Feld tut sich auf für die Gerichtsmedizinerin Sara Linton in "Belladonna", "Zerstört" und anderen Thrillern der "Grant-County"-Reihe. Daneben stammen viele Einzelgeschichten und die "Atlanta"-Reihe mit dem Ermittler Will Trent aus Slaughters Feder. Für den Leser bietet sich eine Riesenauswahl, um sich ununterbrochen unter Spannung zu halten.

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    Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag  für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.