Donnerstag, 14. März 2019

[Rezension] All the pretty Lies -Befreie mich


  • Originaltitel: All the pretty poses
  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (9. Januar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345341926X
  • ISBN-13: 978-3453419261
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Klappentext
Kennedy Moore hat Jahre gebraucht, um ihr Leben wieder zu ordnen, nachdem Reese Spencer es zerstört hatte. Heute ist sie stark und unabhängig und verfolgt ihren Traum – Tänzerin zu werden. Da taucht eines Tages Reese auf und verspricht ihr, ein Vortanzen zu arrangieren. Kennedy muss nichts weiter tun, als hart zu arbeiten und Reese zu widerstehen. Klingt gar nicht so schwer, oder?
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de]

Kritik
Der erste Band konnte mich nicht  überzeugen, dennoch wollte ich die Reihe weiter verfolgen, da es sich um neue Charaktere handelt und die Handlung sehr tiefgründig klang.

Jedoch muss ich zugeben, dass mich dieser Teil ebenso enttäuschte. Die Grundidee war zwar nichts neues, aber in welche Richtung es verlief, war mir neu. Dennoch gab es einige Schwächen, auf die ich eingehen möchte.

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51rL9F4TdHL.jpgReese hat den Großteil seines Lebens damit zugebracht das zu bekommen, was er wollte. Er hat gelernt, effizient vorzugehen, ganz egal, mit wem er in Verhandlung steht. Er liebt Herausforderungen anzunehmen. Eine davon ist das Angebot an Kennedy, dass sie den Sommer über auf seiner Jacht arbeiten soll, mit dem Versprechen, sie mit dem Besitzer einer renommierten Kompanie bekannt zu machen, Bei dem kann Kennedy endlich ihre Chance nutzen, eine bekannte Tänzerin in einem Theater zu werden. Mit großen Bedenken nimmt sie Resses Angebot entgegen. Reese dagegen möchte in ihrer Nähe sein und sie von sich überzeugen. Denn in seiner Jugend hat er Kennedy zutiefst verletzt.
Kennedy glaubt über Reese hinweg zu sein, aber im Inneren fühlt sie sich weiterhin zu ihm hingezogen. Sie möchte mit dem Angebot einen Schlussstrich ziehen. Ohne nie wäre sie ihrem Traum niemals so nah gewesen wie jetzt. Aus dem Grund versucht sie sich so weit wie möglich von Reese zu distanzieren, denn Kennedy weiß, wie stark seine Anziehungskraft ist und wie sehr sie noch nach 14 Jahren an ihm hängt, auch wenn sie sich geschworen hat, sich von ihm fernzuhalten.

Der Schreibstil der Autorin war lockerleicht und zwischenzeitlich emotional gehalten. Sie schaffte es, mich dazu zu bringen, die 300 Seiten in einem Rutsch zu lesen. Durch die Ich-Perspektive und den Perspektivenwechsel konnte ich mich in die jeweilige Figur und Situation versetzen.

Dennoch kam mir das Hin und Her wie das von Highschool-Schülern vor und nicht die Kommunikation zwischen zwei Erwachsenen. Kennedy wurde einst verletzt und versprach, sich nie wieder auf Reese einzulassen. Doch dieses Versprechen brach sie nach wenigen Seiten. Auch wenn sie es nicht zugab, wusste ich, dass sie ihm verfallen war. Der Versuch, Reese zu ignorieren war zu unglaubwürdig und kindisch. Kein Wunder, dass Reese es ihr nicht abgenommen hat. Ich weiß nicht, ob es die Absicht der Autorin war, Kennedy in den Körper eines naiven Mädchens zu stecken.
Ebenso kamen Protagonisten und verschwanden auch gleich von der Bildfläche. Warum sie in der Geschichte auftauchten blieb mir bis zum Schluss ein Rätsel.

Zum Glück entwickelte sich die Geschichte zum Ende zum Positiven hin. Selbst Kennedy war nicht mehr extrem nervig, sondern wirkte etwas reifer.

Fazit
Der zweite Band konnte mich ebenso nicht überzeugen, wie der erste. Die Handlung war offensichtlich und vorhersehbar. Die Protagonisten oberflächlich, naiv und voreingenommen. Auch wenn der Schreibstil und einige emotionale Momente die Handlung retten wollten, schafften die Protagonisten es, alles ins schlechte Licht zu rücken. Ich erhoffte mich eine packende Fortsetzung. 
M. Leighton
© M. Leighton / Privat

Die Autorin
 Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat unzählige Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen – eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen.


 


Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Samstag, 2. Februar 2019

[Rezension] Fallende Stadt (Chroniken der Fallenden Stadt, Band 1)

  • Originaltitel: The Internment Chronicles #1 - Perfect Ruin
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: cbt (10. April 2018)
  • ISBN-10: 9783570311998
  • ISBN-13: 978-3570311998
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Link zum cbj-Verlag *KLICK* und amazon *klick

Klappentext
Die schwebende Stadt Internment ist ein Paradies über der Erde – und ein gefährliches Gefängnis…

Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage - und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet …

[Klappentext/Grafik: randomhouse.de]

Kritik
Mein Eindruck über das Buch "Totentöchter -Die dritte Generation" war aufgrund der langatmigen Handlung und dem Ende eher zwiegespalten. Doch ich wollte der Autorin mit ihrer neuen Buchreihe eine zweite Chance geben, da mich der Klappentext ansprach. 

Die Grundidee von der Geschichte war sehr gut und spannend, jedoch war die Umsetzung nicht richtig durchdacht und ausgearbeitet worden. Auf das Setting ist die Autorin kurz eingegangen. Als Leserin wollte ich die Welt, in der unsere Protagonisten leben, ausführlicher und detaillierter beschrieben haben. Unsere Hauptprotagonisten, Morgan, Basil und alle anderen, waren sehr sympathisch. Die Autorin hat sie in ihrer Welt entsprechend gestaltet und beschrieben. Dennoch waren ihre Entscheidungen zeitweise naiv, unbegründet und schwer nachvollziehbar.

In der Geschichte gab es Momente, die ich mir viel tiefgründiger wünschte. Emotionale Momente wurden nicht ganz tiefgreifend beschrieben. Um auf die Spannung zu kommen: Es passierte gerade eine packende Szene und schon wurde die abrupt beendet, ohne klaren Grund. Ebenso waren einige Handlungsstränge sehr verworren und ergaben für mich keinen Sinn. Jedoch versuchte die Autorin stets Spannung und viel Abenteuer in die Geschichte einzubringen -was ihr zum Teil gelungen ist.

Fazit
Lauren DeStefano
© Lauren DeStefano
Wie auch die erste Dystopie-Reihe konnte mich diese nicht zu 100% überzeugen. Nichtsdestotrotz stimmten mich die Grundidee für die Geschichte und der Klappentext vom zweiten Teil um. Aus dem Grund möchte ich die Reihe mit lauter Gefahren weiterhin verfolgen.

Autorin
Lauren DeStefano wurde in New Haven, Connecticut geboren und war ihr ganzes Leben lang an der Ostküste zuhause. Sie absolvierte ihren Bachelor-Abschluss am Albertus Magnus College im Fach Kreatives Schreiben. Ihre Chemical Garden-Trilogie wurde zum New York Times-Bestseller.



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Vielen Dank an den cbt-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars




Mittwoch, 12. September 2018

Tall, Dark & Dangerous: Stark genug



  • Originatitel:  Strong enough
  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (13. November 2017)
  • ISBN-10: 3453580575
  • ISBN-13: 978-3453580572
  • Link zum Heyne Verlag *KLICK* und amazon *klick*


Klappentext
 Muse Harper ist Künstlerin und hat eine Schwäche für Rotwein, schräge Filme und Männer mit Geheimnissen. Vor acht Monaten musste sie eine Entscheidung treffen – alles zurücklassen, was sie je gekannt hat, um ihre Familie zu beschützen, oder zu bleiben und riskieren, dass jemand verletzt wird. Muse entschied sich für ersteres. Ihr Plan hatte super funktioniert, bis sie herausfand, dass ihr Vater verschwunden war. Bei dieser Gelegenheit lernte sie Jasper King kennen – ihre Liebe, ihr Verderben ...
[Klappentext/Grafik: bloggerportal.de] 
 
Kritik
Eine neue Reihe bedeutet wieder ein auf und ab an Emotionen. Ich war sehr auf die neuen Protagonisten und ihre Geschichten gespannt.

Unsere Hauptprotagonistin Muse versucht stets die starke Person zu sein, die mit aller Kraft versucht die Familie zusammenzuhalten. Aber ihr Selbstbewusst bröckelt nach und nach. Als ihr Vater verschwindet wirkt sie nicht selbstständig und handelt zwischenzeitlich nicht wie jeder es in ihrer Situation tun würde. Daher war ihr Handeln oftmals fragwürdig und unrealistisch.

Andererseits konnte mich Jasper von seiner Person überzeugen. Er ist eher der Unnahbare, der wirklich niemanden an sich ranlässt. Aufgrund seiner brutalen Vergangenheit fällt es ihm schwer sich jemandem zu öffnen. In Muse sieht er eine Person, die in ihn hineinsehen kann. Sie verbindet vieles.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig, gefühlvoll und an vielen Stellen prickelnd, was zu dieser Geschichte sehr gut gepasst hat. Durch den Perspektivenwechsel konnte man besser die Gedankengänge der Protagonisten verstehen. Leider hat mich der erste Band nicht zu 100% begeistern können, denn es gab kleine Logikfehler und hätte die Autorin weniger Erotikszenen genommen, stattdessen den Fokus auf das Zwischenmenschliche legen sollen. Zwischendurch zog sich die Geschichte so dahin, da hat die Spannung gefehlt. Zum Ende hin legte die Autorin eine Schippe drauf und konnte mich überzeugen.

Fazit
Die Autorin hat zwei zerbrechliche Protagonisten erschaffen, die sich wie zwei Magnete zueinander hingezogen fühlen. Durch das überraschend gute Ende freue ich mich sehr auf die Fortsetzung. 

 Die Autorin
M. Leighton
© M. Leighton / Privat
Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat unzählige Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen – eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen.



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Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Montag, 26. März 2018

[Rezension] Lautloses Duell



  • Originaltitel: The Blue Nowhere
  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734104661
  • ISBN-13: 978-3734104664
  • Link zum blanvalet Verlag *KLICK* und amazon *klick*

Klappentext
 Angst und Schrecken breiten sich im Silicon Valley aus. Unter dem Codenamen Phate hackt sich ein Mörder in die Computer seiner zukünftigen Opfer ein. So erfährt er ihre intimsten Geheimnisse und kann sie in eine tödliche Falle locken. Um den Täter endlich zu entlarven, wählt Detective Anderson einen ungewöhnlichen Weg. Er bittet Wyatt Gillette, Computergenie und zurzeit in Haft, um Hilfe. Wyatt bekommt einen Rechner gestellt, als Gegenleistung soll er Phate aufspüren. Ein nervenzerreißendes Duell beginnt …
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de] 
Kritik
Cyber-Thriller sind genau was für mich, denn da kann ich mich auf viel Nervenkitzel und eine Schnipsel-Jagd gefasst machen.

Eine junge Frau wird durch einen vermeidlichen Killer über ihre Website gestalkt und anschließend ermordet. Jetzt stellt sich die Frage, warum ausgerechnet diese Frau und was hat der Killer für Absichten?
Detective Anderson folgte mit Hilfe des inhaftierten Hacker, Wyatt Gillette, die Spur und stößt dabei auf viele kuriose Dinge. Doch beiden bleibt nicht lange Zeit, bis der Killer wieder zuschlägt.



https://www.booktopia.com.au/http_coversbooktopiacomau/big/9781473631977/the-blue-nowhere.jpgDies ist mein erster Deaver-Thriller und er konnte mich von sich überzeugen. Ohne Wenn und Aber kommt der Autor gleich zum Punkt. Die Spannung hielt leider nicht lange, denn ab der zweiten Hälfte ging es langsam voran und die Handlung zog sich in die Länge. Hinzu passierten Dinge, die weniger zur Geschichte passten. Nach etwa 300 Seiten ging es wieder steil auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Protagonisten waren authentisch und sympathisch. Ständig fragte ich mich, was wohl im Kopf des Hackers abging und wie Anderson ihn wohl fassen wollte. Deaver hat einen ruhigen Schreibstil, der etwas flüssiger sein könnte. Es gab keine vorhersehbaren Momente, so dass man stets gespannt war, was wohl als nächstes passiert.

Man merkt, dass Deaver sich zuvor intensiv mit dem Thema „Hacken“ auseinandergesetzt hatte, denn es war interessant zu erfahren, wie ein Hacker es so weit schafft, ohne dabei in unserer heutigen Gesellschaft gefasst zu werden.
Fazit
Ein Buch, welches „Hacken“ thematisiert und kritisiert. Die Geschichte ist trotz einiger Mängel interessant und spannend geschrieben. 

Der Autor:
http://www.jeffery-deaver.de/images/fotogalerie/Deaver_Jeffery_by_Derek-Henthorn_04.jpg
© Derek Henthorn
 Ein gelähmter Expolizist und seine Assistentin, eine Verhörspezialistin und ein Location Scout: Das sind einige der ungewöhnlichen Protagonisten, auf die man in den Thrillern Jeffrey Deavers treffen kann. Mit dem Ermittlerpaar Lincoln Rhyme, Forensikexperte, und Amelia Sachs, junge Polizistin, wurde der US-Amerikaner berühmt. Der Erfolg als Autor ermöglichte es Deaver, seinen Beruf als Rechtsanwalt aufzugeben und sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Seine Werke sind inzwischen in mehr als 25 Sprachen übersetzt und erscheinen in etwa 150 Ländern weltweit. Für seine Bücher erhielt er u. a. den „Steel Dagger“ der British Crime Writers' Association und den „Nero Wolfe Award“. 


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Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars


Mittwoch, 21. März 2018

[Rezension] Das stumme Mädchen



  • Originaltitel: Stranger Child
  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492310494
  • ISBN-13: 978-3492310499
  • Link zum Piper Verlag *KLICK* und amazon *klick*

Klappentext
 Das Leben von Emma Joseph könnte perfekt sein. Sie hat ein entzückendes Baby und einen liebevollen Ehemann – David. Doch David hat eine dunkle Vergangenheit: Bei einem mysteriösen Autounfall starb seine erste Frau und seine kleine Tochter verschwand spurlos. Als das Mädchen sechs Jahre später wie aus dem Nichts wieder auftaucht, wird Emma das Gefühl nicht los, dass von dem Mädchen eine stumme Bedrohung ausgeht. Handelt es sich tatsächlich um Davids Tochter? Und wenn ja, was hat sie zu verbergen? 
[Klappentext/Grafik: piper.de] 
 
Kritik
Ein junges Mädchen taucht plötzlich bei einer Familie auf und gibt sich als ihr verschwundenes Kind aus. Doch dieses Mädchen verbirgt unzählige Geheimnisse, die sich als Albtraum entpuppen. Solch eine Geschichte habe ich noch nie zuvor gelesen. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, was mich erwarten wird.

Wir lernen das Ehepaar Joseph kennen. Sie führen eine wundervolle Ehe, haben einen niedlichen Sohn und dazu ein traumhaft schönes Haus. Perfekter könnte es für die Beiden nicht laufen. Doch eines Tages taucht die nach einem schweren Unfall verschwundene Tochter, Natasha, von David auf. Nach mehreren vergeblichen Versuchen aus dem stummen Mädchen herauszubekommen wo sie die letzten 6 Jahren war, was passierte und wer sie entführt hat, wendet sich das Paar an die Polizei.

Auf der anderen Seite stößt Chief Inspector Tom Douglas auf die Leiche einer 12jährigen, die nicht im Vermisstenregister steht. Als Emma Joseph ihn um Hilfe bittet, sieht er nach und nach einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen. Gleichzeitig versucht Tom herauszufinden, in welchen gefährlichen Machenschaften sein älterer Bruder vor seinem Tod verwickelt war.

Das Buch packte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Durch die kurzen Kapitel und die Cliffhanger am Ende eines Kapitels konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Rachel Abbott erschuf nicht nur einen spannenden Thriller, sondern authentische und grandios beschriebene Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Dazu hat sie einen flüssigen Schreibstil, so dass man gar nicht merkt wie schnell man durch die Geschichte flog.

Als Leser stellt man sich so viele Fragen, die nach und nach beantwortet wurden. Personen, die man zu Anfang mochte, stellen sich bösartig heraus. Natürlich müssen die unzähligen Wendungen erwähnt werden, denn dank ihnen war man umso gespannter, was als Nächstes passierte. Als Leserin vorbereitete ich mich stets auf eine neue Bombe.

Fazit
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61g7tTALYlL._SY200_.jpgIch empfehle dieses Buch nicht nur Thriller-Lesern, sondern jedem der sonst ungern zu Thrillern greift. Die Geschichte lässt den Leser erst zum Ende hin langsam los. Da es eine Fortsetzung dazu gibt, freue ich mich schon riesig darauf, wie es weiter um unsere Protagonisten geht. 


Die Autorin

Rachel Abbott, geboren und aufgewachsen in Manchester, leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. Seit 2005 lebt die freiberufliche Webdesignerin und Autorin mit ihrem Ehemann und ihren zwei Hunden in den Marken in Italien und auf der französischen Kanalinsel Alderney.

 


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Vielen Dank an den Piper-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars